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Glutenverträglichkeit - Ist Wein glutenfrei?

Sein Leben lang auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten, weil der Körper das Gluten nicht verträgt. Bedeutet das nie wieder frisches, noch warmes Brot, nie wieder leckere Pasta mit viel Käse und nie wieder ein Glas Wein oder Sekt mit Freunden? Ob Sekt und Wein glutenfrei ist und auf welche Getränke man mit einer Glutenunverträglichkeit trotzdem nicht verzichten muss, wollen wir hier im MalwasFeines-Blog aufklären. Glutenverträglichkeit und Wein - Ist Wein glutenfrei?

Glutenverträglichkeit-Gluten-und-Wein-

Ist Wein glutenfrei?

Es gibt eine einfache und für Weinliebhaber äußerst positive Antwort auf die Frage, ob Wein glutenfrei ist. Ja, Wein ist ein klassisches Beispiel für ein alkoholisches Getränk, welches auch Menschen mit Zöliakie bedenkenlos trinken können.

Dabei ist es egal, ob Sie lieber Rotwein oder Weißwein genießen. Sekt und Perlweine gehören übrigens auch zu den glutenfreien Getränken. Das trifft allerdings nur zu, wenn der Wein auch wirklich nur aus vergorenen Trauben hergestellt ist und auch beim Produktionsprozess keinerlei Gluten ausgesetzt ist. Zwei Möglichkeiten bestehen, weswegen Wein dennoch geringe Spuren von Gluten enthalten kann. Allerdings dürfte das, wenn überhaupt, nur noch sehr selten vorkommen.

Weinfässer und Weizenpaste

Eine Möglichkeit, wie Gluten in Wein gelangen kann, ist, wenn die Weinfässer, in denen die guten Tropfen lagern, mit Weizenpaste versiegelt werden. Allerdings ist diese Praxis zum größten Teil aus der gesamten Wein-Industrie verbannt. Auch die Winzer, die unseren leckeren Frankenwein produzieren, verwenden statt Weizenpaste schon seit einigen Jahren Wachsersatzstoffe auf Nicht-Gluten-Basis.

Sollte dennoch noch Weizenpaste zum Abdichten der Fässer verwendet werden, so hat eine Studie von GlutenFreeWatchdog.org im Jahr 2012 den Gluten-Gehalt des Weines daraufhin untersucht. Weniger als 10 ppm Gluten sind dann im Wein zu finden. Als glutenfrei gelten Lebensmittel, wenn sie weniger als 20 ppm Gluten enthalten. Man muss sich also trotzdem keine Sorgen machen und kann den Wein als Zöliakie-Erkrankter bedenkenlos trinken.

Gluten-und-Wein-Weinfass
Schönungsmittel-Weinkeller-Gluten-und-Wein-

Schönungsmittel und Missgeschicke

Eine sehr seltene Ausnahme, bei der Wein mit Gluten in Kontakt kommen kann, ist die Verwendung von Schönungsmitteln im Wein, die Gluten enthalten.

Aber auch hier muss man keine Sorgen haben, denn selbst, wenn, was äußerst selten ist, diese Schönungsmittel Gluten enthalten, werden diese durch die Phenolharze abgebaut.

Das gleiche passiert auch mit dem Mittags-Sandwich, welches dem Winzer vielleicht in den Wein fällt. Spätestens nach dem Filtern ist fast kein Gluten mehr messbar.

Glutenfreie Weine

Was ist eigentlich Gluten?

Gluten ist eine Sammelbezeichnung für ein Gemisch aus verschiedenen Eiweißstoffen (Proteinen), welches vor allem im Samen einiger Getreidearten enthalten ist. Vor allem in Weizen, Roggen und Gerste findet man Gluten. Reis oder auch Mais sind zwar ebenfalls Getreide, aber glutenfrei. Gluten kann ein Auslöser für nicht wenige Krankheiten, darunter auch die Zöliakie, sein.

Zöliakie ist eine Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, die durch eine Überempfindlichkeit gegen Gluten herrührt. Leidet man daran, muss man auf Gluten verzichten, aber nicht hungern und dursten. Es gibt eine Vielzahl von glutenfreien Nahrungs- und Genussmitteln. Zum Glück gehört auch Wein, Most und Sekt dazu.

Wie bemerke ich, dass ich eine Glutenunvertäglichkeit habe?

Zwischen zehn und 20 Prozent der Menschen leiden an der Glutenunverträglichkeit in Form der Zöliakie. Dabei gibt es unterschiedliche Ausprägungen bzw. Formen der Krankheit. Die Symptome sind so unterschiedlich die Ausprägung der Krankheit und die Menschen selbst. Daher klären Sie mit einem Arzt ab, ob eine Zöliakie vorliegt. Allein unsere Liste reicht für eine Diagnose bei weitem nicht aus. Folgende Erscheinungen zählen zu den Symptomen:

  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • fettglänzender Stuhl, übelriechend
  • Erbrechen
  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Hautveränderungen
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Gewichtsverlust
  • Blutarmut
  • depressive Stimmung
Symptome-Gluten-unverträglichkeit-Bauchschmerzen

    Wein ist glutenfrei - und was ist mit Bier?

    Bier ist, im Gegensatz zum Wein, in den meisten Fällen nicht glutenfrei. Das liegt ganz einfach an der Herstellung und den Zutaten. Bier wird aus Gerste, manchmal auch Roggen oder Weizen produziert. In diesen Getreidesorten ist Gluten enthalten. Da Bier nicht destilliert wird, sondern nur in großen Bottichen vermaischt und gekocht.

    Das Gluten bleibt beim gesamten Prozess enthalten. Besonders glutenhaltig sind Weizenbiere. Es gibt zwar mittlerweile auch Biere aus Buchweizen und anderen glutenfreien Getreiden, aber man sollte unbedingt auf die Kennzeichnung des Herstellers achten, wenn man kein Risiko eingehen möchte. Der beste Tipp, um sich dem glutenfreien Genuss hinzugeben, ist , Sie ahnen es sicher, der Wein!

Bier-Destillate-Schnaps-und-Gluten

Ist Schnaps glutenfrei?

Liebhaber feiner Destillate wie Gin, Schnaps, einem feinen Brand oder auch Likör fragen sich sicher auch, ob diese Getränke wie Wein glutenfrei sind. Sie können aufatmen, denn die meisten Destillate, sogar Korn aus Weizen, sind frei von Gluten.

Lediglich nach dem Destillieren kann dann wieder Gluten in den Brand kommen. Das geschieht durch Zusätze, die man zum Beispiel manchmal im Blended Whisky findet. Doch die Hersteller sind verpflichtet, dies kenntlich zu machen. Ein aufmerksamer Blick auf das Etikett der Flasche bringt den Genießer mit Zöliakie auf die sichere Seite.

Glutenfreie Destillate

Welche anderen glutenfreie Getränke gibt es?

Listen mit glutenfreien Lebensmitteln gibt es wie Sand am Meer. Empfehlungen, auf alte Getreidesorten wie Amaranth oder Buchweizen zurückzugreifen, Mehl durch gemahlene Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Linsen zu ersetzen, viel Soja-Produkte und Reis zu essen, gibt es in fast jedem Food- Blog. Doch was ist mit Getränken?

Kann man Kaffee, Kakao, Tee, Limonaden und Säfte bedenkenlos trinken? Unsere Liste mit den häufigsten Getränken des Alltags und ihr Glutengehalt soll bei der Orientierung für eine glutenfreie Ernährung, auch in flüssiger Form, helfen.

Gluten-und-Getränke

Mineralwasser mit Geschmack

In reinem Mineralwasser ist grundsätzlich kein Gluten enthalten. Doch trifft das auch auf die so beliebten Wasser mit Geschmackszusätzen zu? Ja, auch in den Mineralwässern mit Geschmack sollte kein Gluten enthalten sein. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste, um ganz sicher zu sein.

Kaffee

Gemahlene und geröstete Kaffeebohnen sind absolut glutenfrei. Der Espresso und der Selbstgebrühte stellen also kein Risiko dar. Ein intensiver Blick auf die Zutatenliste ist beim Instant-Kaffee und bei Kaffeemischungen angebracht. Absolut zu meiden sind Malz- und Getreidekaffees, denn da sind Probleme bei Glutenunverträglichkeit vorprogrammiert.

Kakao

Bei Kakaopulver in der Form der schon angemischten Trinkschokoladen-Pulver ist Vorsicht geboten. Die meisten Pulver haben kein Gluten in sich, aber manche sind auf Malzextrakt-Basis hergestellt. Spätestens beim Wörtchen Malz müssten bei unter Zöliakie Leidenden alle Alarmglocken schrillen, denn hier ist dann, wie beim Malzkaffee, gar nichts mehr glutenfrei.

Tee

Tee in seiner Urformi ist glutenfrei. Auch hier kommt es dann wieder auf die Zusätze an, mit denen verschiedene Abwandlungen des reinen Tees erzeugt werden. Vor allem bei Instant-Tees sollten Zöliakie-Erkrankte auf die Zutatenliste schauen.

Fazit

Wer eine Glutenunverträglichkeit hat, muss auf vieles im Leben verzichten. Vor allem beim Essen gibt es viele Einschränkungen. Besser sieht es für den an Zöliakie Leidenden da schon bei den Getränken aus. Fast alle Getränke sind glutenfrei, zumindest in ihrer Reinform. Bier ist zwar nicht erlaubt, aber dem Genuss von einem schönen Frankenwein, einem Sekt und auch feinen Destillaten steht nichts im Wege. Na dann: zum Wohl und gönnen Sie sich MalwasFeines!

Wissenswertes zum Thema

Weinexperte und Weintechnologe Autor Rico Nötzold

Autor: Rico Nötzold

Position: Weinexperte und Weintechnologe

Aktualisiert: 11.08.2020

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