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Fruktoseunverträglichkeit und Wein - Was kann ich Trinken?

Fruktoseunverträglichkeit und Wein - Was kann ich Trinken? Was genau hat Wein mit Fruktoseunverträglichkeit zu tun? Werden sich viele fragen und was ist das überhaupt genau: Fruktoseintoleranz und Fruktoseunverträglichkeit? Und was passiert, wenn man trotz Unverträglichkeit Wein trinkt? Fragen über Fragen, denen wir in diesem Artikel nachgehen wollen. Wie das Wort schon andeutet, kommt Fruchtzucker vor allem in Früchten vor.

Weintrauben oder manchmal auch als Weinbeeren bezeichnet, sind botanisch gesehen keine Trauben, sondern eine Rispe. Der enthaltene Zucker, vor allem der Fruchtzucker in den Trauben, hat es in sich. Zum einen ist er essentiell, wenn es um die Herstellung von Wein geht, zum anderen stellt er ein Risiko für Menschen dar, die unter Fruktoseintoleranz leiden. Fruktoseunverträglichkeit und Wein - MalwasFeines Blog !

Fructoseintoleranz Europa Malwasfeines Frankenwein

Was genau ist eigentlich Fruktoseintoleranz?

Fruktose, umgangssprachlich auch als Fruchtzucker bekannt, ist chemisch gesehen ein Zucker und zählt ernährungsphysiologisch zu den Kohlenhydraten. Unsere Körperzellen brauchen Zucker als Brennstoff, zur Erzeugung von Energie, damit unser Stoffwechsel aufrecht erhalten bleibt.

In der Natur kommt Fruktose vor allem in Früchten vor. Vor allem Kernobst, Beeren und einige exotische Früchte enthalten besonders viel Fruchtzucker. Trauben haben mit ca. 8g Fruktose pro 100g Obst einen recht hohen Anteil.

Es gibt mehrere Arten von Fruktoseunverträglichkeit , die häufigste Form ist die sog. Intestinale Fruktoseintoleranz, bei der es durch einen gestörten Fruktose-Transport im Darm zu Beschwerden kommt. Aber nun im Detail: Menschen die unter einer Fruktoseintoleranz (auch als Fruktoseunverträglichkeit bekannt) leiden, können Fruchtzucker nicht richtig verdauen.

Eine Allergie ist es nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen wird, denn es handelt sich medizinisch gesehen um eine Stoffwechselstörung, die angeboren oder erworben ein kann. Fruktoseintoleranten Menschen fehlt ein Transporter, der die Fruktose im Dünndarm in die Blutbahn aufnehmen soll, man spricht dann von einer Fruktosemalabsorption.

Der Körper kann den Fruchtzucker also nicht richtig verdauen; es entstehen Gase, die zu Blähungen, Durchfall oder Verstopfung führen können.

Es kann zu weiteren Symptomen wie Reizdarm oder Reizmagen kommen, Betroffene klagen auch über mehr oder weniger starke Bauchschmerzen, in Verbindung mit Krämpfen und Völlegefühl. Wie immer kommt es auf die Menge an, daher spricht man von einer Fruktoseintoleranz, wenn weniger als 25 Gramm Fruktose aufgenommen werden können.

Wird mit der Nahrung mehr aufgenommen, so kann der Körper den Fruchtzucker nicht verwerten und die typischen Symptome entstehen. Es gibt Menschen, die können weniger oder überhaupt gar keinen Fruchtzucker vertragen, der Körper reagiert sofort mit Beschwerden und die Betroffenen leiden zutiefst.

Um herauszufinden, ob man selbst fruktoseintolerant ist, wird in der Regel ein Fruktoseintoleranz-Test durchgeführt, wobei die Ausatemluft untersucht wird. Mit Hilfe dieses Wasserstoffatemtests kann die Diagnose relativ einfach gestellt werden. Ist der Test positiv, so steht die Diagnose.

Muss dann vollständig auf Fruktose verzichtet werden? Je nach dem. Die Behandlung richtet sich nach den Symptomen, dabei ist es erforderlich herauszufinden, welche Lebensmittel einen hohen Fruktosegehalt haben und welche einen niedrigen Anteil, also besser verträglich sind.

Es stehen Listen zur Verfügung, die als Orientierung genutzt werden können und ein Speiseplan wird dementsprechend erstellt. Da Fruchtzucker vor allem in Obst, aber auch in Gemüse, Säften, Bier und Wein vorkommt, ist das Hauptaugenmerk auf diese Lebensmittel zu richten.

Wein und Fruktoseintoleranz

Reife Weintrauben enthalten von Natur aus Fruchtzucker. Bei der Weinherstellung (Keltern) werden die Trauben nach der Ernte (Lese) gepresst und anschließend vergoren. Beim Prozess der Gärung wird der Zucker von Hefebakterien in Alkohol umgewandelt.

Die Länge des Gärprozesses bestimmt den Geschmack des Weines und je nach Menge des Restzuckers entstehen unterschiedliche Weine bzw. dessen Geschmacksstufen (trocken, halbtrocken, lieblich und süß). Wenn der Wein nur wenig Restzucker (Fruchtzucker) enthält, spricht man von einem trockenem Wein.

Die EU verabschiedete 2002 eine Verordnung, die die Grenzen für Restzucker (auch für den Säuregehalt) regelt. Demnach darf ein trockener Wein maximal 9 Gramm Restzucker pro Liter enthalten. Im Vergleich dazu hat halbtrockener Wein einen Restzuckergehalt von 9-18 Gramm pro Liter.

Bei Restzuckergehältern von 18-45 Gramm pro Liter spricht man von einem lieblichen Wein, Restzuckergehalt über 45 Gramm pro Liter bezeichnet man als süß.

Für einen fruktoseintoleranten Menschen kommen also trockene Weine mit einem niedrigen Restzuckergehalt in Frage.

Trockene Weine und andere Weinprodukte

Da trockene Weine den niedrigsten Restzuckergehalt von allen Weinen haben, sind diese für fruktoseintolerante Menschen am besten geeignet. Doch woher weiß der Betroffene, ob es sich um einen trockenen Wein handelt? Manchmal steht es auf dem Etikett der Weinflasche, denn dort ist meist die Geschmackstufe „trocken“ angegeben. Wenn dem nicht so ist, lohnt sich ein genauer Blick auf das Etikett.

Wenn der Zuckergehalt maximal 9g/l beträgt, dann handelt es sich um einen trockenen Wein. Dabei darf der Zuckergehalt nur maximal 2g/l höher liegen als der Säuregehalt. Die Werte variieren je nach Rebsorte. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um Weiß- oder um Rotwein handelt. Der Restzuckergehalt ist nämlich nicht abhängig von der Sorte der Trauben, sondern wird durch die Länge des Gärungsprozesses bestimmt.

Liköre sind süße alkoholische Getränke. Der Zuckergehalt ist sehr hoch und beträgt mindestens 100 g/l. Es handelt sich aber nicht immer um Fruchtzucker, es können auch andere Zucker zur Herstellung von Likör verwendet werden.

Da Liköre zum Teil aber auch durch Mischung mit Fruchtsirup hergestellt werden, soll bei Fruktoseintoleranz besser auf Likör verzichtet werden. Eine kleine Menge kann je nach Sensibilität toleriert werden oder zu unangenehmen Symptomen führen.

Essig wird auch aus Trauben herbestellt, die Zucker (Fruchtzucker) enthalten. Es muss aber auch hier nicht komplett auf Essig verzichtet werden. Verdünnter Essig, auch Essigessenz und Weinessig wird von den meisten Betroffenen gut vertragen. Nicht so gut vertragen werden hingegen Mostessig und Apfelessig. Grundsätzlich sollte vor allem auf Frucht- oder Obstessig verzichtet werden.

MalwasFeines Infografik Restzuckergehalt

Fazit für Weintrinker mit Fruktose

Die Dosis macht das Gift, ein alt bekannter Spruch der auch hier gilt. Die gute Nachricht ist: es muss nicht vollständig auf Wein verzichtet werden. Ratsam ist eine fruchtzuckerarme Diät, dabei werden Lebensmittel, die reich an Fruchtzucker sind, durch fruktosearme Lebensmittel ersetzt. Für Wein bedeutet das, dass man auf trockene Weine, mit einem niedrigen Restzuckergehalt umschwenkt. Und diesen in Maßen verzehrt.

Grundsätzlich sollten fruktoseintolerante Menschen auf die Menge aufgenommenen Fruchtzuckers achten. Versteckte Zucker (unter anderem auch Fruchtzucker) in Lebensmitteln ist ein Problem. Insbesondere wird Fruchtzucker aufgrund seiner Süße in der Lebensmittelindustrie gerne verwendet, er ist preiswerter als Haushaltszucker und wirkt geschmacksverstärkend. Hier ist Vorsicht geboten.


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Trockene Weine von MalwasFeines