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Kerner

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Die weiße Rebsorte Kerner

Die "kleine Verwandte des Rieslings", wird in allen Qualitätsstufen angeboten. Es gibt ihn als kernigen Schoppenwein, als Spätlese und teilweise auch als Sekt. Anfang der siebziger Jahre freundeten sich die Winzer und Verbraucher mit der markanten Neuzüchtung an. Der Vater der Neuzüchtung war August Herold von der Außenstelle (Lauffen am Neckar). Zunächst nannte man den die Sorte "Weißer Herold".

Erst später wurde die Rebsorte zugunsten des schwäbischen Dichters und Weinliebhabers Julius Kerner umbenannt. Ausgehend von der Pfalz verbreitete sie sich in allen deutschen Anbaugebieten und wird auch im Ausland zu Versuchszwecken angebaut. Im Jahre 1992 erreichte der Kerner mit einer Anbaufläche von 7.826 Hektar den Höhepunkt seiner Popularität. Seitdem zeigt sich im Anbau eine rückläufige Tendenz.

Die Beschreibung der Rebsorte Kerner

Die Kerner-Traube ist mittel bis groß, gelbgrün bis braun-gelb und dickschalig. Der Geschmack ist saftig und süß mit sehr feinem Muskatton. Die Reife erfolgt mittel spät bis spät. Die Triebspitzen sind weißlich behaart und bronziert, ähnlich wie die der Kanzler.

Der Ausbau

Die Rebsorte mag keine richtig trockenen Böden, ist aber ansonsten recht anspruchslos. Staunässe mag die Pflanze wie so viele andere, nicht. Die lange Reifezeit bringt ein hohes Mostgewicht mit sich, welches über dem Riesling liegen kann. Besonders vorteilhaft ist die Winterfrostbeständigkeit der Rebsorte, ihre starke Wüchsigkeit und der späte Austrieb. Späte Fröste im Frühjahr können der Rebsorte fast nichts ausmachen.

Die Rebsorte ist ein bisschen anfällig für Mehltau und treibt viel Laub aus. Sie ist daher hinsichtlich der Laubarbeit auf dem Weinberg ein wenig aufwändiger. Der Geschmack aber lohnt die Mühe! Die hohe Qualität bei gleichzeitig sehr guter Quantität beim Ausbau macht die wenigen Schwachpunkte der Traube absolut wieder wett.

Der Geschmack des Kerner

Als Spätlese ist der Kerner kräftig, eher rund und nussig, als von Säure geprägt, manchmal mit dezentem Muskatton. Leichtere Weine mit höheren Säuregehalten erinnern an Riesling. Die Sekte sind blumig-duftig. Ein Kerner kann sowohl trocken als auch halbtrocken ausgebaut werden. Lernen Sie den schönen süffigen Charakter des Kerners kennen! Als Spätlese hat der Wein ein sehr ansprechendes Bouquet, besser noch als der Vaterwein Riesling, sagen manche Weinkenner.

Der Weißwein ist ein wunderbarer Solo-Wein. Trinken Sie den frischen Wein zu Antipasti und leichten Sommersalaten! Leicht und dennoch vollmundig im Geschmack bereichern Weine der Rebsorte Kerner gemütliche Nachmittage und Abende in geselliger Runde. Die Säure dieser Weine kann von zart bis rassig ausfallen und ergänzt weiße Fleischgerichte und milde Käse optimal. Entdecken Sie die zarten Fruchtnoten von Schwarzer Johannisbeere, Orangen und Äpfeln im Glas. Die Farbe changiert zwischen Maisgelb und richtig hellem Gelb.

Unsere Empfehlung zum Kerner

Als leichte, spritzige Kabinettweine ist deutscher Kerner zu Süß- und Mehlspeisen gut geeignet. Als trockene Spätlese zu Terrinen oder würzigen Fleischspeisen oder edelsüß zu Desserts, die mit unseren hausgemachten Fruchtaufstrichen zu edlen Köstlichkeiten werden. Einfache Kernerweine sollten jung getrunken werden. Kerner online kaufen bei MalwasFeines.